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Sichere Passwörter im Netz aber wie?

Egal ob E-Mail, Bank, Shopping, Social Media überall haben wir Login´s und überall ein Passwort! Wer soll sich all diese Zugangsdaten merken? Gerade die Ereignisse der vergangen Tage zeigen uns wie wichtig ein organisiertes und vor allem sicheres Passwortmagenment ist. Den immer wieder passiert es, dass große Anbieter wie zum Beispiel Yahoo gehackt und Millionen von Zugangsdaten erbeuten werden.

Genau das ist nun erneut passiert, in dem sogenannten „Mega-Hack“ bei dem ersten Schätzungen nach ca. 1,16 Milliarden Kombinationen von E-Mail Adressen und Passwörtern veröffentlicht wurden. Von diesen E-Mail Adressen kommen 772 Millionen E-Mail Adressen und 21 Millionen Passwörter nur ein einziges Mal vor. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass es hier auch nicht nur um die Standardpasswörter wie „123456“ oder „iloveyou“ geht. Woher die Daten stammen ist aktuell noch unklar.

Jeder, der sich im Internet bewegt, stößt früher oder später auf das „Passwort-Problem“: Kurze und einfache Passwörter wie oben erwähnt sind unsicher, lange Passwörter mit Sonderzeichen kann man sich nur schwer merken und das gleiche Passwort an allen Stellen zu verwenden ist auch nicht die optimale Lösung. Viele Hacker sind schlau genug, dass sie einmal erbeutete Daten auf mehreren Seiten ausprobieren.

Das bedeutet:  Ein Hacker der euer Facebook-Passwort gehackt hat, wird dieses mit großer Sicherheit auch bei Twitter, Instagram, Ebay, Amazon oder eurem Mail-Account ausprobieren.

Viele Onlinedienste haben dieses Problem schon seit längerer Zeit erkannt, und bieten ihren Nutzern eine sogenannte „Zwei Faktor Authentifizierung“ an. Bei diesem Login-Verfahren muss der Nutzer zusätzlich zu seinem Benutzernamen und Kennwort einen individuellen Code zur Authentifizierung eingeben. Dieser Code wird dem Nutzer bei der Anmeldung per SMS oder separater App auf seinem Handy mitgeteilt und ist nur für einen Login gültig. Somit ist ein einfacher Missbrauch von Passwörtern erstmal Einhalt geboten.

Ab trotz dieser Sicherheitsmaßnahme sollte man immer noch sichere Passwörter am besten mit mindestens 8 Zeichen aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen verwenden. Denn umso länger und aufwendiger ein Passwort ist umso schwerer haben es Hacker es zu knacken.

Da es aber bei der fühle an Angeboten im Netz immer häufiger vorkommt, dass man sich irgendwo registrieren muss, stellt uns auch die Organisation unserer eigenen Passwörter vor eine komplexe scheinbar unlösbare Aufgabe. Notizbuch und Zettelwirtschaft sind hier eher nicht die optimale Lösung. Den gelangen diese in falsche Hände kann der Schaden schnell ganz groß werden.

Passwort-Manager

Anmeldefenster 1Password
Anmeldefenster 1Password

Ein Passwort-Manager schafft hier Abhilfe. Dieser funktioniert wie ein Safe: Statt sich hunderte lange Passwörter zu merken, speichert man seine ganzen Zugangsdaten in dem Passwort-Manager. Dieser ist wiederum mit einem Passwort dem Masterpasswort gesichert.

Fragt nun eine Internetseite nach einem Login, muss nur der „Safe“ mit den Passwörtern entsperrt werden, und der Passwort-Manager liefert die passenden Daten. Man muss sich also nur noch ein Passwort merken, kann aber trotzdem bei jedem Login andere Passwörter verwenden. Als zusätzliche Hilfe können die meisten Passwort-Manager auch direkt zufällige, sichere Passwörter erzeugen, die dann für die einzelnen Accounts verwendet werden können.

Benutzeroberfläche 1Password

Mein Favorit ist der Passwort-Manager „1Password“. Er überzeugt durch eine bequeme Bedienung und unterstützt alle wichtigen Browser und Geräte. Ursprünglich wurde 1Password für den Mac entwickelt, so dass Apple-Geräte besonders gut unterstützt werden. Aber auch andere Geräte werden problemlos unterstützt. Beim Preis liegt 1Password etwas höher als die Konkurrenz. Der Basispreis liegt bei 3 € pro Monat.

Bist du Opfer einer Hacker-Attacke? Hier kannst du es herausfinden.

Bist du gehackt worden? Hier findest du es heraus!
  1. Überprüfe auf dieser Website ob deine E-mail Adresse / Passwort Teil eines Hacks ist. HIER!
  2. Wenn das der Fall ist ändere umgehen dein Passwort. Verzichte auf Namen der Kinder, Gebursdaten etc. Nutze minimum 8 Zeichen, Sonderzeichen, Zahlen und Groß-/Kleinbuchstaben.

Wie kann ich mich am besten Schützen?

Ich nutze schon seit Jahren einen Passwort-Manager und habe diesen auch schon für meine Kunden eingerichtet. Eine wirkliche Erleichterung im Arbeitsalltag ist für mich, an einem Platz alle sensiblen Informationen zu wissen und gleichzeitig sich nur noch ein Passwort merken zu müssen. Was du tun solltest:

  1. Nutze einen Passwort-Manager wie z.B. 1Password der Passwörter für dich generiert.
  2. Nutze Zwei-Faktor Authentifizierungen.
  3. Nutze für jeden Account ein unterschiedliches Passwort.
Zwei-Faktor Authentifizierungen.
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