Sechs Bereiche, ein Ansprechpartner
Die folgenden Leistungen sind das, was in der Praxis tatsächlich anfällt — beschrieben mit dem Detailgrad, an dem Sie erkennen können, ob ich Ihre Umgebung verstehe.
Arbeitsplatz & Endgeräte
Der Arbeitsplatz ist der Ort, an dem sich IT-Probleme für Ihre Mitarbeitenden bemerkbar machen — und der Ort, an dem sich Zeit am schnellsten zurückgewinnen lässt. Ziel ist ein einheitlicher, wiederherstellbarer Stand statt gewachsener Einzelfälle.
Konkret übernehme ich
- Einrichtung neuer Macs und Windows-PCs inklusive Grundkonfiguration, Benutzerkonten und Standardsoftware
- Datenübernahme vom Altgerät — vollständig, nachvollziehbar und mit Prüfung, dass wirklich alles angekommen ist
- Vereinheitlichung gewachsener Arbeitsplätze: gleiche Software, gleiche Einstellungen, gleiche Ablagestruktur
- Installation und Aktualisierung von Fachanwendungen, Office-Paketen und Branchensoftware
- Fehlersuche bei Abstürzen, Leistungseinbrüchen und Softwarekonflikten
- Bereinigung von Schadsoftware und unerwünschten Programmen
- Beratung bei der Neuanschaffung — passend zur Aufgabe statt zum Prospekt — und auf Wunsch Beschaffung inklusive Einrichtung
- Einbindung mobiler Geräte (iPhone, iPad) in Mail, Kalender und Dateiablage
Datensicherung & Ausfallsicherheit
Der Bereich, der im Ernstfall über den Fortbestand eines Betriebs entscheidet — und der am häufigsten nur scheinbar erledigt ist. Ich prüfe nicht, ob ein Backup eingerichtet ist, sondern ob sich daraus im Ernstfall arbeiten lässt.
Konkret übernehme ich
- Bestandsaufnahme: Welche Daten liegen wo, welche sind geschäftskritisch, was ist heute tatsächlich gesichert?
- Backup-Konzept nach der 3-2-1-Regel — drei Kopien, zwei Medien, eine außer Haus
- Einrichtung und Betreuung von Synology-NAS-Systemen: Datenträger, Ausfallsicherheit, Freigaben, Benutzerrechte, Snapshots
- Time Machine für Macs und Sicherung von Windows-Arbeitsplätzen, zentral auf das NAS
- Auslagerung außer Haus — verschlüsselt in die Cloud oder auf einen rotierenden Zweitspeicher
- Schutz gegen Verschlüsselungstrojaner durch getrennte Zugriffsrechte und unveränderliche Versionsstände
- Aktive Überwachung: ein fehlgeschlagener Sicherungslauf meldet sich, statt unbemerkt zu bleiben
- Dokumentierter Rücksicherungstest — mindestens einmal jährlich wird echt zurückgespielt
- Datenrettung bei defekten Datenträgern, versehentlichem Löschen und NAS-Ausfällen
Netzwerk & Infrastruktur
Fast alles, was im Alltag als „das Internet ist langsam“ oder „der Drucker geht wieder nicht“ auffällt, hat seine Ursache im Netzwerk. Ein sauber aufgebautes und dokumentiertes Netz nimmt einen großen Teil der wiederkehrenden Störungen von vornherein heraus.
Konkret übernehme ich
- Planung und Aufbau des Firmennetzes: Router, Switches, Firewall, sinnvolle Adressbereiche
- WLAN-Ausleuchtung und Access-Point-Planung — stabile Abdeckung statt aufgestellter Repeater
- Getrennte Netze für Mitarbeitende, Gäste und Geräte wie Drucker oder Kameras (VLAN)
- VPN-Zugang für Homeoffice und Außendienst, verschlüsselt und benutzerbezogen
- Einrichtung und Anbindung von Netzwerkdruckern, Scannern und Multifunktionsgeräten
- Strukturierte Verkabelung planen und mit Handwerksbetrieben koordinieren
- Dokumentation der Infrastruktur — Geräte, Zugänge, Adressen, Verträge an einem Ort
- Störungssuche bei Verbindungsabbrüchen, Geschwindigkeitsproblemen und Netzwerkkonflikten
Laufende Betreuung
Die Form, in der die anderen Bereiche im Alltag zusammenkommen: ein fester Ansprechpartner, der Ihre Umgebung kennt und nicht bei jedem Anruf von vorn anfängt. Wahlweise als Wartungsvertrag mit festen Konditionen oder als Betreuung auf Abruf.
Konkret übernehme ich
- Fernwartung per AnyDesk — bei den meisten Störungen der schnellste Weg zur Lösung
- Ticketsystem mit Verlauf und Nummer, damit nichts untergeht — bearbeitet wird trotzdem immer von mir
- Vor-Ort-Einsätze im Rhein-Main-Gebiet, wenn Hardware oder Netzwerk es erfordern
- Regelmäßige Updates für Betriebssysteme und Anwendungen, geplant statt spontan
- Überwachung von Datensicherung, NAS-Zustand und freiem Speicherplatz
- Feste Reaktionszeiten nach Vereinbarung, gestaffelt nach Dringlichkeit
- Anwenderunterstützung — auch bei den kleinen Fragen, die sonst niemand beantwortet
- Verwaltung von Lizenzen, Verträgen und Verlängerungsterminen
- Fortlaufend gepflegte Dokumentation, damit Vertretung und Übergabe möglich bleiben
Cloud & Zusammenarbeit — mit oder ohne Microsoft
E-Mail, gemeinsame Dateien und Termine sind die Werkzeuge, mit denen täglich gearbeitet wird. Entscheidend ist weniger die Auswahl des Anbieters als die Frage, wer worauf zugreifen darf — und was passiert, wenn jemand das Unternehmen verlässt.
Neu ist die Frage, ob es überhaupt Microsoft sein muss. Ich betreue beide Wege und sage Ihnen offen, welcher zu Ihrem Betrieb passt.
Konkret übernehme ich
- Einrichtung und Betreuung von Microsoft 365 sowie Apple-Diensten im geschäftlichen Umfeld
- Gehosteter Arbeitsplatz auf offener Software — Nextcloud für Dateien, Kalender und Kontakte, mailcow für E-Mail. Von mir eingerichtet, betrieben und betreut.
- E-Mail: Postfächer, Weiterleitungen, gemeinsame Adressen, Signaturen, Umzug von Altbeständen
- Absicherung der Konten durch Zwei-Faktor-Anmeldung und nachvollziehbare Kennwortverwaltung
- Gemeinsame Dateiablage — lokal auf dem NAS, in der Cloud oder in Kombination beider Wege
- Rechtekonzept: klar geregelt, wer welche Ordner sehen und ändern darf
- Geordnetes Onboarding neuer und vollständiges Offboarding ausscheidender Mitarbeitender
- Migration von Microsoft 365 auf offene Software — oder zurück, wenn es doch nicht passt
Microsoft 365
Der eingefahrene Weg — und für viele weiterhin der richtige.
Passt, wenn
- Excel mit gewachsenen Formeln und Makros zum Alltag gehört
- Sie täglich in Teams mit Kunden oder Partnern sitzen
- eine Fachanwendung ausdrücklich Outlook oder Exchange voraussetzt
- der Betrieb klein ist — unter etwa zehn Nutzern ist Microsoft schlicht günstiger
Gehosteter Arbeitsplatz auf offener Software
Nextcloud und mailcow, betrieben und betreut von mir.
Passt, wenn
- Sie wissen wollen, wo Ihre Daten liegen — und wer sonst noch drankommt
- die Lizenzkosten mit jeder Verlängerung unangenehmer werden
- hauptsächlich E-Mail, Kalender, Dateiablage und Dokumente gebraucht werden
- Sie mehr als etwa zehn Arbeitsplätze haben — ab dort wird der Abstand zu Microsoft deutlich
Hoheit über die eigenen Daten
Der Punkt, der bei kleineren Betrieben oft den Ausschlag gibt — gerade dann, wenn der Preis allein es nicht täte.
Bei einem großen Anbieter liegen Ihre Mails und Dokumente in einer Infrastruktur, deren Regeln jemand anderes macht. Sie können nicht nachsehen, wer dort technisch Zugriff hätte, und Sie erfahren es auch nicht. Für viele Betriebe ist das völlig in Ordnung. Für manche ist es das nicht — und die sollten es vorher wissen, nicht hinterher.
Hinzu kommt ein Punkt, der regelmäßig diskutiert wird: US-Anbieter unterliegen amerikanischem Recht, auch wenn ihre Server in Europa stehen. Wie schwer das praktisch wiegt, ist strittig. Aber es ist ein Argument, das Sie kennen sollten, bevor es jemand anderes in einem Prüfungsgespräch vorbringt.
Was Datenhoheit konkret bedeutet
- Sie wissen, wo Ihre Daten liegen — auf welchem Server, in welchem Land, bei wem
- Der Kreis derer, die technisch herankommen, ist klein und benennbar
- Ihre Inhalte werden nicht ausgewertet — weder für Werbung noch zum Training von KI-Modellen
- Sie kommen jederzeit wieder heraus: offene Formate, vollständiger Export, kein Umbau nötig
- Funktionen ändern sich, wenn Sie es wollen — nicht wenn ein Konzern eine neue Strategie ausruft
- Ein Ansprechpartner statt einer Kette von Unterauftragnehmern, die Sie nie zu sehen bekommen
Für Kanzleien, Praxen und Steuerberatung ist das keine Geschmacksfrage
Wer berufsrechtlich zur Verschwiegenheit verpflichtet ist, muss auch technische Dienstleister entsprechend binden — § 203 StGB nimmt Sie ausdrücklich in die Pflicht, wenn Dritte an geschützte Daten gelangen könnten. Bei einer überschaubaren Umgebung auf benennbarer Infrastruktur ist dieser Nachweis schlicht leichter zu führen als bei einer Cloud, deren Unterauftragnehmerkette Sie selbst nicht vollständig kennen.
Ich richte das technisch so ein, dass Sie es belegen können, und dokumentiere es schriftlich. Die rechtliche Bewertung Ihres Einzelfalls gehört allerdings zu Ihrer Kammer oder Ihrer Rechtsberatung — nicht zu mir. Das sage ich lieber vorher als hinterher.
Was ehrlicherweise dagegen spricht
Offene Software ersetzt Microsoft 365 Business Basic gut — also E-Mail, Kalender, Dateien und Dokumente im Browser. Sie ersetzt nicht die Desktop-Programme Word, Excel und PowerPoint mit allen Eigenheiten und auch nicht Teams als Besprechungswerkzeug nach außen.
Und der Wechsel selbst kostet Zeit: Postfächer, Dateien und Kalender müssen umziehen, Ihre Mitarbeitenden müssen sich umgewöhnen. Bei zehn bis fünfzehn Nutzern ist die Ersparnis typischerweise nach gut einem Jahr wieder drin — vorher nicht. Wenn sich das für Sie nicht lohnt, sage ich Ihnen das im Erstgespräch, statt Ihnen einen Wechsel zu verkaufen.
Beratung & Projekte
Wenn etwas Größeres ansteht, entscheidet die Vorbereitung darüber, ob es ein ruhiger Termin wird oder ein verlorener Arbeitstag. Ich plane Vorhaben so, dass der Betrieb möglichst wenig davon merkt.
Konkret übernehme ich
- IT-Bestandsaufnahme mit schriftlicher Auswertung: Geräte, Software, Lizenzen, Risiken, Handlungsempfehlungen
- Planung und Durchführung von Büroumzügen — Netzwerk, Arbeitsplätze, Telefonie, Termine mit Anbietern
- Konzeption der Neuausstattung inklusive Budgetrahmen und Beschaffung
- Technische Maßnahmen im Umfeld des Datenschutzes: Zugriffsbeschränkungen, Verschlüsselung, Protokollierung
- Zweitmeinung zu bestehenden Angeboten und Verträgen anderer Anbieter
- Erstellung und Betreuung von Firmenwebseiten
Was ich nicht mache
Keine Hardware-Reparaturen an Apple-Geräten. Defekte Displays, Tastaturen oder Logikplatinen gehören in einen autorisierten Service — dorthin verweise ich, statt eine Reparatur zu versuchen, die am Ende teurer wird.
Ebenso wenig übernehme ich Aufgaben, für die es eine Zulassung braucht: Rechtsberatung, steuerliche Beratung oder die Bestellung als externer Datenschutzbeauftragter. Bei den technischen Maßnahmen, die im Datenschutz gefordert sind, unterstütze ich gern.
Nicht sicher, wo Sie anfangen sollen?
Genau dafür ist das Erstgespräch da. Wir sehen uns gemeinsam an, was vorhanden ist, und ich sage Ihnen, was ich an Ihrer Stelle zuerst angehen würde.
